(veganer) Guide durch Tübingen

Tages-Trips in verschiedene Städte zu machen, hat mir schon immer sehr gut gefallen. Am besten, ohne viel zu planen, einfach ins Auto oder in die Bahn setzen und in Städte fahren und sich von den Eindrücken berieseln lassen. So haben wir es auch dieses Mal gemacht: An einem wunderschönen Dienstag fuhren wir in die Universitätsstadt Tübingen, die ein paar Kilometer südlich von Stuttgart liegt. Normalerweise sollte man mit dem Auto 2,5 Stunden brauchen, aber irgendwie schafften wir es für die Fahrt vier Stunden zu brauchen. Da wir eigentlich nur einen Stau umfahren wollten, fuhren wir kurz vor Pforzheim von der Autobahn ab und landeten plötzlich mitten in den Bergen, fuhren durch einen kleinen Ort nach dem anderen und ließen uns von der schönen, bergigen Landschaft des Schwarzwalds beeindrucken. Berge über Berge, mitten durch Wälder, Dörfer und Wiesen. Dabei wurde es immer wärmer und wärmer, denn die Sonne kam zum ersten Mal dieses Jahr – sehr unerwartet – aus ihrem Versteck hervor. Wir hätten uns kein besseres Wetter wünschen können!

Irgendwann kamen wir dann doch bei unserem eigentlichen Ziel an: Tübingen. Im Norden der Stadt fuhren wir gleich in ein Parkhaus, da wir nicht noch mehr Zeit im Auto verbringen wollten, um vielleicht nach einigen Minuten einen Parkplatz an einem weitentfernten Ort zu erspähen. Nach nur einigen Schritten schlug mein Altstadt-Herz schneller. Wir wurden gleich von der wundervollen Atmosphäre eingefangen: Fachwerkhäuser, lächelnde Menschen, kleine Flüsschen und nette Geschäfte.

Tübinger Rathaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir liefen in das Zentrum der Stadt, bummelten in Weltläden, Geschenk-Läden und im ersten Kleidungsgeschäft, das mir über den Weg lief, kaufte ich mir eine Sonnenbrille. Die Tage zuvor war es nur bewölkt, wie hätte ich ahnen können, dass ich eine brauchen würde? Auch war etwas Gewitter für den Tag angesagt, das uns aber auch fern blieb. Sofort fiel uns das bemalte Rathaus ins Auge – so etwas habe ich noch nie gesehen! Ein Gebäude, komplett bemalt. Davor ein malerischer Platz: Ein Brunnen und spielende Kinder.

Nicht weit entfernt sahen wir eine Kirche und beschlossen, auf dessen Aussichtsplattform zu gehen (1€ Eintritt). Hätten wir gewusst, wie der Weg aussieht… Einmal komplett durch das Dach der Kirche, vorbei an Glocken und einer gespenstischen Leere und Dunkelheit.

Nach einigen Minuten waren wir oben angekommen und wurden erst einmal von einem riesigen Windstoß begrüßt. Die Sicht war fantastisch und auch praktisch, um eine Orientierung von der Stadt zu bekommen. Nun wussten wir, wo der Neckar lag und überlegten, in dessen Richtung zu laufen.

Wieder unten angekommen taten wir dies und kamen an einem Lush vorbei. Sofort ging ich hinein und wir bekamen von sehr freundlichem Personal ein Handpeeling und sogar eine Handmassage. Da ich schon Ewigkeiten dieses Lippenpeeling haben wollte (und es einfach sooo gut schmeckt!!), habe ich es mir jetzt einfach gekauft. Ebenso eine Gesichtsmaske, die ich mittlerweile auch schon verwendet habe und seeehr zufrieden bin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es in Richtung Neckar, vorbei an Eisdielen mit ewig langen Schlangen. Als wir dann am Fluss waren, sahren wir eine Häuserreihe, die mich sofort an Kopenhagen erinnerte!

Vorbei fuhren ein paar Stocherkahn-Boote und wir bemerkten, das wir schon sehr hungrig waren. Wir gingen über die Brücke, zum veganen Restaurant „Bongo Roots“ zu laufen.

 

 

Da es doch noch weiter war, als wir gedacht haben, liefen wir doch wieder Richtung Innenstadt und gingen in einen vegetarischen Imbiss namens „Kichererbse“ und aßen dort einen leckeren Falafeldöner.

Döner in der „Kichererbse“

 

Gestärkt gingen wir an einem kleinen Fluss entlang, stöberten in einem Buchladen (in dem mein absolutes Lieblingsbuch für nur 5€ erhältlich war! habs aber nicht gekauft 😀 ) und bekamen bei all den Eis essenden Leuten auch Lust auf Eis. Wir fanden eine Eisdiele, die nicht allzu voll war und setzten uns rein. Wir aßen Mango, Erbeer, Himbeer und Ananas. War tatsächlich das erste Mal, dass ich Ananas Eis gegessen habe… MEGA LECKER!

Eisdiele „La Dolce Vita“
Dattel Teilchen von „Salam Feinkost Bäckerei“

Wir schlenderten noch einmal durch die Altstadt und gingen bei einem Feinkostladen vorbei und kauften uns dort etwas Süßes als Proviant.

 

 

 

Dann ging es auch schon nachhause. Es war ein wunderschöner Ausflug und es war toll, die Stadt Tübingen ein wenig kennenzulernen. Ich komme gerne wieder! 🙂

 

 

 

Hier noch ein paar weitere Fotos 🙂

Second Hand Laden „Herzstück“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Replies to “(veganer) Guide durch Tübingen”

  1. Das hast du schön beschrieben. Macht Lust auf mehr 🙂

    1. Danke 🙂 Genug Tübingen gibt’s nicht! 😉

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